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In Deutschland gibt es heute knapp 20 000 Biobetriebe, die nach den Bestimmungen der Öko-Verordnung
wirtschaften. Davon sind etwa 10 500 Betriebe in den acht deutschen Bioverbänden organisiert:
BIOKREIS,
BIOLAND,
BIOPARK,
ECOLAND,
ECOVIN,
DEMETER,
GÄA,
NATURLAND.
Die Verbände kennzeichnen ihre Produkte mit eingetragenen
und geschützten Warenzeichen und kontrollieren ihre Vertragsbetriebe
streng hinsichtlich der Einhaltung der vereinbarten Richtlinien.
Einige von ihnen sind auf spezielle Produkte spezialisiert,
beispielsweise auf Wein oder Obst, andere haben eher regionale
Schwerpunkte.
Die Richtlinien der Verbände sind in manchen Bereichen
strenger ausgelegt als die EU-Kriterien, z.B. bei der
Weiterverarbeitung
oder der flächengebundenen Tierhaltung.
Im Juni 2002 haben Vertreter der Öko-Landbauverbände,
der ökologischen Lebensmittelverarbeitung und des Handels
den "Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft" (BÖLW)
gegründet. Der BÖLW e.V. ist
ein Verband der ökologischen Lebensmittelwirtschaft und
repräsentiert den privatrechtlich organisierten und über
Jahrzehnte aufgebauten Ökologischen Landbau in Deutschland.
Ziel des BÖLW ist es, die Entwicklung der ökologischen
Lebensmittelwirtschaft zu fördern und ihre gemeinsamen
Interessen zum Ausdruck zu bringen. Im Mittelpunkt der Tätigkeiten
steht die Gestaltung der politischen Rahmenbedingungen.
Auch im Ausland gibt es zahlreiche Verbände und Organisationen
für ökologischen Landbau. Über 840 sind in der
International Federation of Organic Agriculture Movements (IFOAM)
organisiert. Die IFOAM definiert Basisrichtlinien, die weltweit
für staatliche und nichtstaatliche Organisationen als Maßstab
der ökologischen Erzeugung dienen.
Zeichen und Siegel im Ökolandbau
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